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	<title>Deutschland &#8211; Testsystem</title>
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		<title>Letzter Handelstag für die Mannesmann Aktie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 19:43:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktie]]></category>
		<category><![CDATA[Mannesmann]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>
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					<description><![CDATA[Letzter Handelstag für die Mannesmann Aktie. Das Düsseldorfer Unternehmen Mannesmann war vom britischen Konzern Vodafone übernommen worden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Letzter Handelstag für die Mannesmann Aktie. Das Düsseldorfer Unternehmen Mannesmann war vom britischen Konzern Vodafone übernommen worden.</p>
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		<title>Abschaffung des Schwulenparagrafen 175</title>
		<link>https://test.kashba.de/herodotus/abschaffung-des-schwulenparagrafen-175/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 19:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abschaffung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwulenparagraf 175]]></category>
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					<description><![CDATA[Die gesetzliche Verfolgung von Homosexuellen in Deutschland, die mehr als 120 Jahre lang bestand, endet mit der Abschaffung des Schwulenparagrafen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die gesetzliche Verfolgung von Homosexuellen in Deutschland, die mehr als 120 Jahre lang bestand, endet mit der Abschaffung des Schwulenparagrafen 175.<span id="more-25838"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte des sogenannten “Schwulenparagrafen” geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 war dieses Gesetz eingeführt worden, um “widernatürliche Unzucht” zwischen Männern mit bis zu sechs Monaten Gefängnis zu bestrafen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bundesrepublik hielt an der NS-Fassung des Gesetzestextes weitgehend unverändert fest, während die DDR zur alten Fassung zurückkehrte. Mit großem Eifer und mit Hilfe der “Rosa Listen” der Nazis wurden in Westdeutschland rund 100.000 Verfahren gegen Homosexuelle eingeleitet, die Hälfte von ihnen rechtskräftig verurteilt und exzessive Freiheitsstrafen ausgesprochen.</p>
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		<title>Hambacher Forst wird dauerhaft Naturschutzgebiet</title>
		<link>https://test.kashba.de/herodotus/hambacher-forst-wird-dauerhaft-naturschutzgebiet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 16:34:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hambach]]></category>
		<category><![CDATA[Hambacher Forst]]></category>
		<category><![CDATA[Hambacher Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Hambi]]></category>
		<category><![CDATA[RWE]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebau]]></category>
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					<description><![CDATA[Historischer Tag: Der Hambacher Forst, der eigentlich ein Wald ist, wird dauerhaft als Naturschutzgebiet geschützt und bis 2035 in öffentliches]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Historischer Tag: Der Hambacher Forst, der eigentlich ein Wald ist, wird dauerhaft als Naturschutzgebiet geschützt und bis 2035 in öffentliches Eigentum übertragen. Unterzeichnet wurde die Erklärung in Düsseldorf von drei Mitgliedern der NRW-Landesregierung. Ebenfalls Teil der Vereinbarung sind die RWE Power AG, Kommunen der Region, Landwirtschafts- und Naturschutzverbände.<span id="more-128"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Waldgebiet liegt in Nordrhein-Westfalen zwischen Aachen und Köln und war jahrelang ein nationales Symbol der Klimaschutzbewegung und der Proteste gegen den Braunkohleabbau.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterzeichnet wurde die Erklärung in Düsseldorf von drei Mitgliedern der NRW-Landesregierung, Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne), Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) und Umweltminister Oliver Krischer (Grüne). Ebenfalls Teil der Vereinbarung sind die RWE Power AG, Kommunen der Region, Landwirtschafts- und Naturschutzverbände. Die Details der zwischen diesen Akteuren getroffenen Vereinbarung sollen bis Ende 2026 in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag fixiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Energiekonzern RWE wird die Waldflächen nicht mehr forstwirtschaftlich nutzen. Stattdessen sollen die verbliebenen knapp 600 Hektar des ursprünglich 5500 Hektar großen Waldes einer ungestörten, natürlichen Entwicklung überlassen und damit zu einem Wildnisentwicklungsgebiet werden. Der Wald grenzt direkt an den Tagebau Hambach, den RWE betreibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 2018 wurde der Hambacher Forst durch massive Proteste und eine Baumbesetzung weltbekannt, nachdem die Rodung des jahrtausendealten Waldes für die Braunkohlegewinnung drohte. Der damalige Rodungsstopp machte den Wald zu einem zentralen Symbol der Energiewende in Deutschland. Trotz des Schutzes kämpft das verbleibende Waldstück stark mit Austrocknung, da das Grundwasser für den Tagebau abgepumpt wurde. Der Braunkohleabbau soll planmäßig auslaufen und die riesige Tagebaugrube ab dem Jahr 2030 geflutet werden. Über die nächsten Jahrzehnte soll dort einer der größten Seen Deutschlands, der &#8222;Hambacher See&#8220;, entstehen.</p>
<p>Luftbild Hambacher Forst (Oktober 2018) &#8211; Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73488296" target="_blank" rel="noopener">Arthur Konze</a> &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0</p>
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		<title>Einzelhandel darf bis 20 Uhr öffnen</title>
		<link>https://test.kashba.de/herodotus/einzelhandel-darf-bis-20-uhr-oeffnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 20:03:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Ladenschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Öffnungszeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einer Gesetzesänderung können Einzelhandels-Geschäfte erstmals an einem Samstag bis 20 Uhr öffnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Gesetzesänderung können Einzelhandels-Geschäfte erstmals an einem Samstag bis 20 Uhr öffnen.</p>
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		<title>ICE-Unglück von Eschede am 3. Juni 1998</title>
		<link>https://test.kashba.de/herodotus/ice-unglueck-von-eschede-am-3-juni-1998/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 18:59:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eschede]]></category>
		<category><![CDATA[ICE 884]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Conrad Röntgen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ICE-Unglück von Eschede ist bis heute der schwerste Eisenbahnunfall in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sowie aller Hochgeschwindigkeitszüge weltweit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das ICE-Unglück von Eschede ist bis heute der schwerste Eisenbahnunfall in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sowie aller Hochgeschwindigkeitszüge weltweit. Der ICE 884 entgleiste nach dem Bruch eines Radreifens mit etwa 200 km/h, was zum Einsturz einer Brücke führte. Dabei kamen 101 Menschen ums Leben, und zahlreiche weitere wurden verletzt.<span id="more-78"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Übersicht des Unglücks</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Datum &amp; Uhrzeit:</strong> 3. Juni 1998, gegen 10:59 Uhr.</li>
<li><strong>Betroffener Zug:</strong> ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ auf der Fahrt von München nach Hamburg.</li>
<li><strong>Ort:</strong> Gemeinde Eschede (Landkreis Celle, Niedersachsen) am Streckenkilometer 61.</li>
<li><strong>Opferzahlen:</strong> 101 Todesopfer und 105 Verletzte, viele davon schwer.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Unfallursache: </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Ursache der Katastrophe war ein technischer Defekt an einem Rad des ersten Waggons hinter dem Triebkopf, ausgelöst durch Materialermüdung:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Bruch des Radreifens:</strong> Aus Komfortgründen (zur Reduzierung von Vibrationen) kamen gummigefederte zweiteilige Räder zum Einsatz. Der äußere Stahl-Radreifen entwickelte durch die ständige Belastung einen unentdeckten Ermüdungsriss und brach schließlich bei einer Geschwindigkeit von rund 200 km/h.</li>
<li><strong>Die Kettenreaktion:</strong> Der gebrochene Radreifen schoss durch den Boden des Waggons nach oben und verfing sich kurz vor dem Bahnhof Eschede in den Bauteilen einer Weiche. Dadurch wurde die Weiche umgestellt, während der Zug sie passierte.</li>
<li><strong>Der Brückeneinsturz:</strong> Die nachfolgenden Waggons entgleisten. Der dritte Waggon stellte sich quer und rammte die Pfeiler einer Beton-Straßenbrücke, was diese augenblicklich zum Einsturz brachte. Die nachfolgenden Waggons schoben sich mit enormer Wucht wie eine Ziehharmonika unter und gegen die herabstürzenden Brückenteile.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Folgen und Konsequenzen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Unglück führte zu tiefgreifenden Veränderungen im Bahnverkehr und bei den Rettungsdiensten:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Austausch der Räder:</strong> Die Deutsche Bahn verbannte die gummi-gedämpften Radreifen aus dem Hochgeschwindigkeitsverkehr. Alle ICE-Züge wurden wieder auf sicherere Monoblock-Räder (aus einem Guss) umgerüstet.</li>
<li><strong>Sicherheits- und Wartungsstandards:</strong> Die Ultraschall- und Prüfkonzepte für Radsätze wurden massiv verschärft. Zudem wurden die Fenster von ICE-Zügen mit Sollbruchstellen ausgestattet, um Rettungskräften im Ernstfall den Zugang zu erleichtern.</li>
<li><strong>Notfallseelsorge:</strong> Das Unglück gilt als Geburtsstunde der modernen psychosozialen Notfallversorgung (Krisenintervention) für Überlebende, Angehörige und die traumatisierten Ersthelfer in Deutschland.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In Eschede wurde eine Gedenkstätte errichtet, die an die Opfer des Unglücks erinnert. Jährlich finden Gedenkveranstaltungen statt, bei denen Überlebende, Angehörige und Helfer zusammenkommen, um der Tragödie zu gedenken.</p>
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